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Katzenkratzkrankheit (KKK): Monatelang dicke Lymphknoten

Katzen können eine unangenehme Infektionskrankheit übertragen: die Katzenkratzkrankheit (KKK).

Obwohl sie nicht gefährlich ist, führt sie nicht selten zu großer Verunsicherung, weil sie mit schwereren Leiden verwechselbar ist, sagt Privatdozent Dr. Gerd Ridder von der Universitäts-HNO-Klinik Freiburg im Apothekenmagazin „Baby&Familie“.

Die Kratzstelle ist häufig kaum entzündet. Erst Wochen später schwellen Lymphknoten an. Sie bleiben lange dick und schmerzen. Weil an die Katze als Verursacher gar nicht gedacht wird, lösen die Lymphknotenschwellungen auch bei Ärzten Sorgen aus und verleiten zu umfangreichen Untersuchungen.

Betroffene Patienten, die engen Kontakt zu Katzen haben, sollten den Arzt also darauf aufmerksam machen. Bei ansonsten gesunden Menschen heilt der Infekt oft von selbst, der Arzt kann aber auch Antibiotika verordnen.

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