ÖsterreichDeutschlandSchweiz powered by Seite drucken
Themen  
Top News der Katzenwelt
News aus der Welt der Katzen
Katze & Du auf Facebook
Besuchen Sie Katze & Du auf Facebook
Geschichte Katzen
Wie der Mensch auf die Katze kam
Katzen-Rassen
Alle Rassen, alle Infos
Katzen-Ausstellungen
Katzenausstellungen und Haustiermessen in Österreich
Züchterverzeichnis
Verzeichnis der Katzenzüchter in Österreich
Katzen-Züchterportal
Vereine, Kittenvergabe, Verzeichnis
Katzen-Zeitschriften
Lesestoff für Katzen-Freunde
Katzen-Buch
Katzenbücher, Kalender, Software
Katzenhaltung
Leben mit Katzen, Verhalten
Katzen-Biologie: Tip-to-Tail
So "funktioniert" die Katze
Katzennahrung
Trockennahrung, Feuchtnahrung, Snacks
Pflege und Hygiene
Katzenstreu, Fellpflege, Parasitenschutz
Zubehör für Katzen
Kratzbäume, Spielsachen
Zoofachhandel
Aktionen, Angebote, Neuigkeiten
Katzenmedizin
Krankheiten, Diäten, Alternativen
Tierärzte in Österreich
Spezialisten in Österreich
Verhalten der Katzen
Was man beachten muß
Katzensitter und Katzenpensionen
Katzensitter und Katzenpensionen
Katzen-Fotos
Ihre Katze im Bild
Katzen-Portraits
Zeichnungen und Gemälde
Tierenergetiker
Neuigkeiten und Verzeichnis
Tierkinesiologie in Österreich
Neuigkeiten, Ausbildung und Anbieter
Tierkommunikation in Österreich
Verzeichnis und Neuigkeiten
Astrologie für Katzen
Horoskope für Katzen
Tier-Versicherung
Neuigkeiten und Verzeichnis
Tierbestattung
Abschied vom Tier
Tiersuche
Notfalltiere, vermisste und gefundene Tiere
Tierschutz in Österreich
Tierheime - entlaufene und gefundene Tiere
Geschenktipps
Geschenke für Katzenfreunde
Literatur
Geschichten aus der Welt der Katzen
Katzenlexikon
Suchbegriffe rund um die Katzen
Neu auf Katze & Du
Alle Nachrichten aus der Katzenwelt
Werbung auf Katze & Du
Sie möchten Ihre Website, Ihre Produkte oder Ihr Unternehmen auf Katze & Du bewerben?


Sie sind hier: » Startseite» Österreich» Top News der Katzenwelt» Top News 2015

Wiener Tierschutzverein fordert: Ende der „Schonfrist“ für  Tierquäler

Der WTV fordert ein Strafmaß für Tierquälerei von bis zu drei Jahren. Denn aktuell dürfen sich Tierquäler ob der Gesetzeslage noch sicher fühlen – eine untragbare Situation.

Glaubt man der aktuellen Ankündigung des Justizministeriums, so sollen in der Strafrechtsnovelle 2015 deutlich höhere Strafen für Tierquälerei als bisher verankert werden. Für Madeleine Petrovic, Präsidentin des Wiener Tierschutzvereins (WTV) höchste Zeit: „Wir warten schon lange auf eine Verschärfung des Strafgesetzbuches hinsichtlich Tierquälerei.

Eigentumsdelikte werden im Vergleich dazu mit sehr hohen Strafen sanktioniert. Jedoch geht es bei Tierquälerei um Lebewesen, die einen höheren Rang als Sachen einnehmen müssen, um ein deutliches Zeichen gegen Gewalt jeglicher Art zu setzen.“ Bereits im Juni 2014 haben sich die Präsidentin sowie die Geschäftsführung des WTV bei einem Termin mit Justizminister Wolfgang Brandstetter für eine deutliche Erhöhung der Strafen eingesetzt.

Mindestens drei Jahre gefordert

Leider zeigen die jüngsten Beispiele aus der Vergangenheit, dass die Brutalität der TäterInnen immer mehr zunimmt. Die zu Tode strangulierten Frischlinge im Lainzer Tiergarten oder der traurige Fall des zu Tode getretenen Hundes „Bubi“ sind da nur die Spitze des Eisbergs.

Aktuell werden derartige Gräueltaten nur mit maximal einem Jahr Gefängnis bestraft. Der WTV fordert jedenfalls ein Strafmaß von bis zu drei Jahren: „Die Strafdrohung sollte so gestaltet werden, dass qualifizierte Formen der Tierquälerei auch tatsächlich verfolgt und geahndet werden können. Ein Strafmaß von bis zu drei Jahren wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung“, sagt Petrovic.

Verfolgung der Täter im Fokus

Denn das Hauptproblem liegt in der Strafverfolgung und Ausforschung der TäterInnen. Auch wenn es - in modernen Zeiten wie diesen – oftmals Überwachungsfotos oder Filme der Taten gibt, gelangen diese fast nie an die Öffentlichkeit. Ergo kommt es in den seltensten Fällen zu einer Anzeige.

„Die derzeitige Strafdrohung von bis zu einem Jahr für jegliche Art von Tierquälerei - also von der ebenfalls zu verachtenden aber dennoch leichten Straftat bis zu den grausamsten Formen der Gewalt gegenüber Tieren - ist nicht mehr tragbar. Ein Mensch, der ein solches Gewaltpotential aufweist, muss entsprechend verwahrt und therapiert werden, um zu versuchen, Straftaten in Zukunft zu verhindern. Die derzeitige Gesetzeslage behindert mehr, als sie nützt, da die TäterInnen nur in den seltensten Fällen ausfindig gemacht und verurteilt werden können“, so Petrovic.

Ausforschung derzeit schwierig

Bei Eigentumsdelikten sieht die Sache anders, aus wie auch ein aktuelles Bespiel zeigt: „Der Verdächtige, der mit einer in den Öffis gestohlenen Bankomatkarte Geld zu beheben versucht hat und dessen Bild von einer Überwachungskamera erfasst wurde, wird durch Veröffentlichung der Bilder in den U-Bahn-Zeitungen mit Hilfe der Öffentlichkeit gesucht.

Wer einen Hund zu Tode prügelt oder eine hochträchtige Katze mit den im Koffer geborenen Jungen verenden lässt, kann sicher sein, dass allfällige Aufnahmen von Überwachungskameras nicht ausgewertet werden dürfen, weil die Tierquälerei nur mit einer Maximalstrafe von einem Jahr bedroht ist. Diesen Wertungswiderspruch versteht niemand“, sagt die WTV-Präsidentin.

Kritikern, die meinen, eine Strafverschärfung hätte noch nie einen Täter davon abgehalten, eine Tat zu begehen, hält Petrovic entgegen: „Es geht hier nicht nur um die Abschreckungswirkung, sondern um die Aufklärung bereits begangener Straftaten.

Überdies gibt es eine Fülle von Studien, die klar beweisen, dass extremste Grausamkeiten gegen Tiere oder sadistische Tierquälereien fast immer der "Einstieg" zu Misshandlungen von Menschen, von Schwächeren, von Kindern oder alten Menschen sind.“


Weitere Kurzmeldungen

19.12.2011   Arzneimittel für Menschen können bei Tieren völlig andere Wirkungen auslösen   »
18.12.2011   Die Rückkehr des Luchses schreitet in Mitteleuropa auch 2011 weiter voran   »
13.12.2011   Katzenzähne richtig pflegen: So bleibt das Gebiss von Samtpfoten gesund   »
15.11.2011   Fellfarbe bei der Katze: das Farbkarussell dreht sich   »
26.10.2011   Samtpfoten im Regen: Wie die Wohnung auch bei schlechtem Wetter sauber bleibt   »
17.10.2011   eBook: Leckerlis für Samtpfoten   »
28.07.2011   Zeuge von Tierleid - was tun?   »
03.07.2011   Auf „tierische“ Souvenirs verzichten   »
22.06.2011   Gartenpflanzen können für Haustiere tödlich sein   »
14.05.2011   Faunamobil besucht am 18. Mai Langenzersdorf und Leobendorf   »
12.05.2011   Tipps zum Umgang mit Katzenhaaren   »
22.04.2011   Einen katzensicheren Garten einrichten   »
16.02.2011   Tierfriedhof Wien und erneuertes Wiener Tierkrematorium gehen Ende 2011 in Betrieb   »
22.01.2011   ABCD: Keine Katze darf eingeschläfert werden, nur weil sie FIV-positiv ist!   »
30.12.2010   So überstehen Katzen Silvester   »
23.12.2010   Weihnachtliche Gefahren für Heimtiere   »
19.12.2010   Tierschutzaktionsplan soll das EU-Tierschutzrecht harmonisieren   »
14.12.2010   Sorgenfreier Weihnachtsurlaub: So klappt’s am besten mit dem Catsitter   »
06.12.2010   20 Jahre Gepardenschutz in Namibia: eine Erfolgsgeschichte im Artenschutz   »
17.11.2010   Aktuelle Umfrage zeigt: Weihnachtsgeschenke für Heimtiere im Trend   »
16.11.2010   Angst vorm Tierarzt? Das muss nicht sein!   »
15.11.2010   Leonardo DiCaprio: Wenn wir den Tiger schützen, schützen wir unseren Planeten   »
10.11.2010   Schmuggelreport: Was vom Tiger übrig bleibt   »
02.10.2010   WWF: Russische Tiger-Population mit 450 Tieren stabil   »
16.09.2010   Catagility: Spiel und Spaß für Wohnungskatzen   »


Suchen
Schnellsuche
Sie suchen etwas Spezielles? Einfach Suchbegriff ins Feld eingeben und los:




© 2020 katze-und-du.at  |  Nutzungsbedingungen  |  Datenschutzerklärung  |  Impressum  |  Partner
Content Management System by SiteWare CMS  |  Design & Technology by jimpanse.biz & COMMUNITOR WebProduction