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Haustiere und Straßenverkehr - darauf sollte man achten

Immer mehr Menschen schaffen sich mit Hund, Katze oder einem Nagetier ein Familienmitglied aus dem Tierreich an. Was die Unterbringung und Verpflegung der liebenswerten Hausgenossen angeht, sind die meisten Tierhalter in der Regel gut informiert.

Doch nicht alle Tiere sind mit einem Leben, das ausschließlich in den vier Wänden stattfindet, glücklich. Und genau hier beginnen oft die Fragen bei den Herrchen oder Frauchen: Wie geht man mit den Gefahren des Straßenverkehrs für die Vierbeiner um? Welche Haustiere dürfen überhaupt ins Freie und unter welchen Voraussetzungen?

Und wie verhält man sich als Fahrzeughalter oder zufällig vorbeikommender Passant, wenn sich ein Unfall mit einem fremden Tiere ereignet hat?

Mit diesem Blogartikel informiert teilestore.at über das Wichtigste zum Thema Haustier und Straßenverkehr.

Ab ins Freie!

Es gibt viele Tiere, die trotz des kuscheligen Heims und den Streicheleinheiten durch ihre Menschen nicht auf das eine oder andere Stündchen unter freiem Himmel verzichten möchten - erst recht dann, wenn sie das schon gewohnt sind.

Für Hunde ist der Auslauf im heimischen Garten besonders dann wichtig, wenn die Besitzer vielleicht unter der Woche aus beruflichen Gründen nicht die Zeit zu ausgedehnten Spaziergängen haben. Katzen lieben es ebenfalls häufig,das eigene Revier zu durchstreifen oder ein Schläfchen in der Sonne zu genießen.

Und auch die Nagetiere wie Zwerghase oder Meerschweinchen freuen sich, ab und an auf der Wiese hoppeln zu dürfen. Wer diesen Vierbeinern die Möglichkeit zum Freigang gibt, trägt viel zu deren Lebensqualität bei, muss aber auch die Sicherheit seiner Schützlinge vor den Tücken des Straßenverkehrs im Auge behalten.

Achtung: Auto!

Wenn Tiere ins Spielen oder Jagen vertieft sind, achten sie nicht mehr auf ihre Umgebung. Das Geschehen auf der Straße ist daher besonders gefährlich für sie. Ein Zusammentreffen mit einem heranbrausenden Auto endet vielfach tödlich oder mit schweren Verletzungen.

Hundehalter haben zum Schutz ihrer treuen Freunde zwei Möglichkeiten: Entweder der Hof beziehungsweise Garten wird in einer Höhe eingezäunt, die der Vierbeiner auch im Sprung nicht bewältigen kann, oder die Besitzer integrieren in die Erziehung der Welpen, dass das heimische Grundstück nicht verlassen werden darf.

Katzen lassen sich in dieser Hinsicht in der Regel nicht erziehen. Auch Zäune stellen für die kletterfreudigen Miezen meist kein Problem dar, sodass immer ein Risiko bleibt. Wer dieses nicht eingehen will, muss Balkon oder Terrasse mit einem speziellen Katzennetz sichern.

Nagetiere brauchen eine schützende Umzäunung in einem artgerechten Flächenbereich. Hier muss beachtet werden, dass auch der Boden mit einem Gitter oder ähnlichen gesichert wird, da sich einige Tierarten auch mittels einer Mulde durch den Boden ins Freie graben können.

Unfallopfern immer helfen!

Egal, ob man selbst einen Unfall mit einem Haustier hat oder auf der Straße beziehungsweise in unmittelbarer Nähe ein angefahrenes Tier entdeckt - alleine aus ethischen Gründen sollte sich jeder verpflichtet fühlen, dem Tier in seiner von Schmerz und Angst gekennzeichneten Situation zu helfen.

Wer bei der Versorgung oder der Frage der anschließenden vorübergehenden Unterbringung die Unterstützung von professionellen Einrichtungen braucht, wird nicht alleine gelassen. Hilfe gibt es beispielweise von den örtlichen Tierheimen, aber auch von privaten Tiernotrufen oder Tierauffangstationen.

Zudem kann mit einem verletzten Vierbeiner auch jederzeit ein Tierarzt am Ort aufgesucht werden, der sich um das verletzte Tier kümmert. Die anfallenden Kosten muss der Finder nicht tragen. Im Zweifel hilft auch der Anruf bei der Polizei, die die Nummern der entsprechenden Stellen kennt.


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